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Presse Events Der neue Vorstand
Neujahrsempfang 2019
Am Freitag, 11. Januar, trafen sich die Mitglieder des Vereins Zweig in der Dorfschenke im Ortsteil Bachem. Die Location war mit Bedacht ausgesucht worden, soll doch auf dem an der Piusstraße gelegenen, neu ausgewiesenen Baugrundstück der Stadt ein generationsübergreifendes Wohnprojekt entstehen. Die Vorsitzende Gisela Querbach ließ das zurückliegende Jahr kurz Revue passieren, berichtete von erfolgreichen Veranstaltungen wie z.B. den Infostand bei "Rund ums Ei“, richtete den Blick jedoch konzentriert in das neue Jahr. Nun gilt es, neue Interessenten, besonders junge Familien, Alleinerziehende und Migranten, für diese Wohnform zu begeistern. Menschen, die sich im Verein mit frischen Ideen einbringen, sind herzlich willkommen, ebenso bedarf es neuer Investoren, die bereit sind, mit dem Verein diese neue Wohnform zu realisieren. Infos gibt es jeden 3. Mittwoch im Monat ab 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus in der Weststraße in Bad Neuenahr oder auf der Homepage www. zweig-ev-aw.com
Machen ist wie Wollen - nur krasser
Mit großem Interesse haben die Mitglieder von Zweig e.V. die Artikel in der Presse über die Pläne zur Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft bzw. Wohnungsbaugenossenschaft gelesen: Welche Freude, in Bad Neuenahr tut sich endlich etwas. Diese Freude war allerdings von kurzer Dauer. Nach der Bau- und Finanzausschuss-Sitzung am Montag, dem 6.8. ist klar: Die Stadt ist nicht interessiert bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Selbstverständlich sind wir mit dem GA-Redakteur Viktor Francke einer Meinung, dass die Stadt Bad Neuenahr nicht die Fehler der bundesweiten Wohnungsbaupolitik der letzten 20 Jahre ausbügeln kann, aber: Machen ist wie Wollen – die Stadt könnte Rahmenbedingungen schaffen, wie es in vielen anderen Städten auch geschieht und damit Verantwortung für die Wohnungsfürsorge in der Stadt übernehmen. Wir fragen uns: Warum werden Grundstücke nicht in Erbpacht für gemeinschaftliche Wohnprojekte auf Genossenschaftsbasis zur Verfügung gestellt? So geschehen in der Kalkbreite in Zürich und im Hafenviertel in Hamburg. Warum werden städtische Grundstücke nicht mit Auflagen vergeben, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen? Sicher sind Investoren bei einer Mietpreisbindung auf 10 Jahre am sozialen Wohnungsbau nicht interessiert, aber bei einer gesunden Mischung aus Eigentumswohnungen, „Normalen“ Mietwohnungen und sozial gefördertem Wohnraum bei gleichzeitiger kostengünstiger Bauweise und Ausnutzung aller Fördermöglichkeiten könnte sich die Sache auch für Investoren rechnen. Warum erfährt Zweig e.V. der sich für ein gemeinschaftliches, generationsübergreifendes Wohnprojekt in der Stadt einsetzt, so wenig Unterstützung? Für ein in Aussicht gestelltes Grundstück in der Piusstrasse in Bachem hat der Verein am 07.06.2018 einen Bebauungsvorschlag eingereicht. Bis heute haben wir darauf keine Antwort erhalten. Herr Orthen wies am Montag in der Sitzung auf die hohe Arbeitsbelastung der Verwaltung hin und dass die Stadt sich auf die Ausrichtung der LAGA konzentrieren müsse. Unter „2.2 Wohnen“ in der Bewerbung zur LAGA heißt es : „Im Hinblick auf die Altersstruktur in Bad Neuenahr-Ahrweiler besteht erheblicher Handlungsbedarf bei der Schaffung von Wohnraum für junge Familien und einem Angebot an generations-übergreifenden Wohneinrichtungen. Hierbei soll insbesondere jüngeren Bewohnern der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage mit guter Anbindung an alle öffentlichen Einrichtungen ermöglicht werden …………… daher ist es unerlässlich innerstädtische Grundstücke zu entwickeln und dem Wohnungsmarkt zuzuführen.“ Fazit: Das Thema bezahlbarer Wohnraum gehört zur Landesgartenschau! und auch wenn „Privat vor Staat“ geht, hat die Stadt vielfältige Möglichkeiten hier regulierend einzugreifen. Zweig e.V. Der Vorstand
Rund ums Ei Informations- und Verkaufsstand am Platz an der Linde
Bei strahlendem Sonnenschein fand der Informations- und Verkaufsstand bei "Rund ums Ei" am Platz an der Linde großen Anklang bei zahlreichen Besuchern. Gute Gespräche mit Interessierten am gemeinschaftlichen Wohnen konnten geführt werden und der Verkauf von Modeschmuck und Osterartikeln war ein voller Erfolg. Damit hat der Verein wieder etwas Geld in der Kasse, um die laufenden Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit zu decken. In Zeiten steigender Mieten wird das Interesse in der Bevölkerung an bezahlbarem Wohnraum immer größer. Gleichzeitig steigt auch das Interresse an Gemeinschaft, da es immer mehr Singlehaushalte gibt. Beides will Zweig e.V. unter einem Dach zusammenbringen. Der nächste Infostand ist am 11.05.2018 beim Freitagsforum in Bad Bodendorf am Bahnhofsvorplatz von 13 bis 18 Uhr. Teilnahme an der Veranstaltung der Freiheitswochen am 09.03.2018 im Mehrgenerationenhaus
Die Vorsitzende Gisela Querbach im Gespräch mit dem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Bremen, Dr. Henning Scherf. Weitere Fotos zu diesem Event in der Fotogalerie. Mitgliederversammlung 2018
Der Verein Zweig traf sich am 21.02.2018 zur jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung im Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr. Viele Mitglieder wurden von der Vorsitzenden Gisela Querbach begrüßt. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit wurde die Mitgliederversammlung eröffnet. Der Kassenbericht 2017 wurde von Schatzmeisterin Annette Glauner verlesen, und der Vorstand entlastet. Der umfangreiche Tätigkeitsbericht 2017 wurde von der Vorsitzenden Gisela Querbach verlesen. Durch Neuwahlen wurden die 2. Vorsitzende Ursula Reimann und die Beisitzerin Brigitte Ochs einstimmig für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt. Ebenso wurden Ursula Dahmke und Helga Egbert als Kassenprüferinnen wieder für die nächsten zwei Jahre ernannt. Für das Jahr 2018 wurden die geplanten Veranstaltungen und viele interessante Aktivitäten mit den Mitgliedern erarbeitet. Im Hinblick auf die Landesgartenschau 2022 erhofft sich Zweig e.V. in guter Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Neuenahr eine Realisierung des Projektes „Zusammen Wohnen eigenständig in Gemeinschaft“. Weitere Informationen unter www.zweig-ev.aw.com
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